Kinderverbundtagespflege (KTP)

Kinder(t)raum44

Inhaltsverzeichnis

Das sind wir

Wir sind Astrid Gehler und Olga Defer.

Astrid:

Ich wurde 1966 geboren. Nach meinem Schulabschluss machte ich zunächst eine Ausbildung zur Gärtnerin. Nach einigen Jahren entschloss ich mich, noch eine zweite Ausbildung zur Heimerzieherin zu machen. Danach arbeitete ich 10 Jahre lang mit Jugendlichen und Erwachsenen.
Nach der Geburt meines Sohnes 2004 wechselte ich beruflich in den Kleinkind- und Elementarbereich von Kindertagesstätten. In den folgenden Jahren absolvierte ich erfolgreich eine Zusatzausbildung zur Facherzieherin für Integration. In diesem Bereich war ich in verschiedenen Kindertagesstätten meines damaligen Arbeitgebers tätig. 2019 entschloss ich mich, noch einmal einen neuen Weg einzuschlagen und den Traum einer selbstständigen Arbeit als Erzieherin wahr werden zu lassen.
Seit 01.01.2020 bin ich als Tagesmutter im Stadtbezirk Berlin-Pankow tätig.
Im Zuge unseres neuen Web-Auftritts haben wir den Namen unserer Kindertagespflege von „Thule44“ in „Kinder(t)raum44“ geändert.

Olga:

Ich wurde 1985 geboren.

Meine Ausbildung zur Erzieherin habe ich 2010 erfolgreich abgeschlossen.

Danach arbeitete ich in einer russisch-deutschen Kita, in der ich 13 Jahre lang Kinder im Alter von 1-6 Jahren betreute und als stellvertretende Leiterin tätig war.

2023 wechselte ich in eine deutsch-englische Kita und übernahm dort die Leitungsposition.

In dieser Zeit lernte ich Astrid kennen, die mir wertvolle Einblicke in ihre Arbeit als Tagesmutter gab. Ich freue mich darauf, als Erzieherin selbstständig zu arbeiten und Kinder in diesem familiären Rahmen zu betreuen und in ihrer Entwicklung zu begleiten.

Wir haben eine Pflegeerlaubnis nach §43 SGB VIII, ausgestellt für die Betreuung von insgesamt 10 Kindern zwischen 0 und 3 Jahren.

 

Rahmenbedingungen

Die Thulestraße 44 liegt im Stadtbezirk Berlin-Pankow. In der Umgebung befinden sich Spielplätze, Schulen, Kindertagesstätten und diverse Einkaufsmöglichkeiten.

KTP „Kinder(t)raum44“:

Auf insgesamt 90 qm verteilen sich zwei Räume sowie eine Küche und ein Bad.
Ein großer, heller und offener Raum lädt die Kinder zum Spielen und Einnehmen der Mahlzeiten ein, ein kleineres Zimmer zum Ausruhen, Schlafen, Kuscheln und Träumen.
In der Küche kochen wir täglich frisch eine gesunde Mittagsmahlzeit.
Im Bad befindet sich eine Toilette, die mit einem Kindersitz und einem Tritt für einen leichten Zugang ausgestattet ist.
Ein Waschbecken ermöglicht den Kindern selbstständiges Händewaschen. Jedes Kind hat ein eigenes Handtuch.
Im Flur befinden sich die Garderobe und ein Fach, in dem persönliche Dinge der Kinder aufbewahrt werden können.
Alle Fächer und Haken sind mit den Namen der Kinder beschriftet. Unsere Räume befinden sich im Erdgeschoss und sind barrierefrei.
In der Nähe befinden sich mehrere Spielplätze. 

Wir sind gut mit Bus und Bahn zu erreichen.

 

Wir betreuen Kinder zwischen 5 Monaten und dem 4. Lebensjahr.

Betreuungszeiten

Von Montag bis Freitag haben wir in der Zeit von 8:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.
Wir haben jährliche Schließzeiten (Urlaub/ Fortbildungen), die die Eltern für Ihre persönliche Planung am Ende des Kalenderjahres erhalten.

Pädagogischer Ansatz

Im Rahmen des Berliner Bildungsprogramms (BBP) gehen wir situationsorientiert und individuell auf die Bedürfnisse und Entwicklungsschritte der Kinder ein.
Dass heißt, Spiel- und Bastelmaterial rund um die 5 Bildungsbereiche des BBP sind in der Tagespflege vorhanden. Die Kinder können sich Bücher ansehen oder vorlesen lassen. Um die Grob- und Feinmotorik zu fördern, stehen den Kindern ein Bällebad, Bausteine aus Holz und Plastik, Fahrzeuge, Puzzle, unterschiedliches Mal- und Bastelmaterial, erste Gesellschaftsspiele und einiges mehr zur Verfügung.
Was und wie sie damit spielen, entscheiden die Kinder selbst. So wird ihre Fantasie und Kreativität nicht eingeschränkt und sie erkennen im Spiel mit den verschiedenen Materialien Zusammenhänge und Unterschiede von Dingen.
Wir haben Musik- und Klanginstrumente. Lieder und Gesang begleiten die Kinder den gesamten Tag und sind Grundlage vieler Rituale.
Gemeinsames Aufräumen, Essen, Waschen und Ausruhen zu festen Zeiten sind wichtig, sie geben den Kindern einen Rahmen, den sie brauchen. Wir singen und sprechen viel mit den Kindern. Die alltagsintegrierte Sprachförderung unterstützt die Kinder beim Erlernen eines großen Wortschatzes.


Frei nach Maria Montessori, „Hilf mir, es selbst zu tun“, ist es uns in erster Linie wichtig, die Kinder auf die Zeit im Kindergarten vorzubereiten.
Wir unterstützen die Kinder selbstständig zu werden, sich allein an- und ausziehen zu können, ihre eigenen Sachen zu erkennen und zu wissen, wo ihr Name steht. Wir lassen die Kinder kreativ und fantasievoll spielen und die Welt in unserer Tagespflege und ihrer Umgebung entdecken. Das eigene ICH zu entdecken und trotzdem in einer Gemeinschaft zurechtzukommen sowie Strategien zur Lösung von Konflikten zu erlernen sind Dinge, die ihr Kind ein Leben lang begleiten werden.

Der kleine und familiäre Rahmen gibt uns die Freiheit, liebevoll und individuell auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes einzugehen.

Tagesablauf

8:00 - 9:30 Uhr Ankommen und begleitetes Freispiel

 

9:30 - 10:00 Uhr Morgenkreis mit anschließendem Obst-und Gemüsesnack

 

ab 10:00 Uhr Spiel, Bewegung (drinnen oder draußen)

 

etwa 11:30 Uhr Mittagessen

 

ca. 12:00 Uhr Mittagsruhe

 

ca. 14:30 Uhr Nachmittagssnack

 

bis zum Abholen Freispiel

 

Infos

Essen und Trinken

Die Kinder essen von bruchsicherem Geschirr aus Porzellan und trinken aus Tassen und Gläsern. Am Vor- und Nachmittag gibt es einen Obst- und Gemüsesnack. Wir kochen täglich selbst. Wir achten darauf, dass es nur einmal in der Woche Fleisch (kein Schweinefleisch) gibt und einmal pro Woche eine süße Mittagsspeise, wobei das Süße aus Apfelmus oder Beeren besteht. Zu trinken gibt es Wasser und ungesüßten Tee.
Das Mittagessen wird in Glasschüsseln gereicht, so dass die Kinder sehen können, was es zu essen gibt. Sie dürfen alles probieren, wenn sie möchten, und entscheiden selbst, wie viel sie davon essen. So können sie ein natürliches Gefühl für Hunger und Sättigung entwickeln. Wir arbeiten nach den Vorschriften der Lebensmittelhygiene. 

Schlafen/ Ausruhen

Nach dem Essen gehen sich alle Kinder waschen, Zähne putzen (wenn sie möchten) und ausruhen. Kinder, die nach etwa 30 Minuten noch wach sind, dürfen wieder aufstehen und spielen gehen.

Integrative Arbeit

Es ist uns möglich, Kinder mit leichten Beeinträchtigungen oder Handicaps zu betreuen und individuell zu fördern.

Trocken werden

In unserer Einrichtung legen wir viel Wert auf die individuelle Entwicklung Ihrer Kinder, auch beim „Trocken werden“. In enger Absprache mit Ihnen als Eltern beobachten wir die Signale der Kinder. Wir fragen sie, ob sie die Toilette benutzen möchten und respektieren ihre Entscheidung. Die Kinder haben die Möglichkeit, die kleine Toilette (Töpfchen) im Gruppenraum oder die Toilette im Bad zu benutzen oder einfach in ihr Spiel einzubeziehen. So entwickeln sie ohne Druck ein gutes Gefühl für die Signale ihres Körpers.

Erkrankung/ Krankmeldung

Bei Erkrankungen, die dem Infektionsschutzgesetz unterliegen, ist eine Gesundschrift vom Kinderarzt erforderlich, wenn das Kind in die Einrichtung zurückkehrt.
Seit dem 01.03.2020 ist es für alle Kinder, die eine Tagesbetreuungseinrichtung besuchen, verpflichtend, ab dem 1. Geburtstag die Masernschutzimpfung nachzuweisen.

 

Eingewöhnung

Eingewöhnungen finden in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell statt. Das Kind hat eine große Aufgabe zu bewältigen. Es soll sich an neue Räume, andere Kinder und an eine neue erwachsene Bezugsperson gewöhnen, neue Beziehungen und Bindungen aufbauen. Dazu benötigt es nicht nur unsere, sondern auch die Unterstützung der Eltern.


So würde eine Eingewöhnung bei uns aussehen:
Am ersten Tag kommt ein Elternteil oder eine andere Begleitperson mit dem Kind für etwa eine Stunde zu uns. Wichtig ist, dass möglichst immer dieselbe Person dabei ist.
Die Begleitperson sollte sich nach einer gemütlichen, gut einsehbaren Ecke umsehen und es sich dort bequem machen, denn die Aufgabe besteht darin, möglichst passiv für ihr Kind da zu sein.
Wenn ihr Kind mit einer Erzieherin, anderen Kindern oder auch nur mit einem Spielzeug Kontakt aufnimmt, ist schon ein großer Schritt getan.
Nach einigen Tagen, wenn ihr Kind eine gute Beziehung zu einer Tagesmutter aufgebaut hat, kann eine erste kurze Trennung erfolgen. Wichtig ist, dass Sie sich von ihrem Kind verabschieden.
Ein beliebtes Utensil, wie Nuckel, Kuscheltuch oder ein anderes Trost spendendes Spielzeug sollte in der Tagespflege verbleiben. 
Die Zeit der Trennung wird nach und nach länger. Je nachdem, wie es ihrem Kind geht, kann die Eingewöhnung zwischen 2 und 4 Wochen, in einigen Fällen aber länger dauern. Nehmen Sie sich bitte diese Zeit. Täglich reflektieren wir die vergangene Zeit mit dem Kind und sprechen mit den Eltern den weiteren Verlauf der Eingewöhnung ab.

Wichtig: Sie, als Eltern geben ihrem Kind die Sicherheit, die es in dieser sensiblen Zeit benötigt. Fühlen Sie sich nicht gut, wird ihr Kind es bemerken und entsprechend darauf reagieren. Sprechen Sie daher offen mit uns über ihre Sorgen und Ängste.

 

Elternarbeit

Einmal im Jahr findet ein Elternnachmittag statt. Hier ist Zeit für gemeinsame Gespräche, einander kennenzulernen und die Kinder im Spiel zu beobachten. Spontane Gespräche in kleinem Rahmen können bei Bedarf täglich stattfinden. Sollten Sie einmal ein längeres Gespräch benötigen, können Sie jederzeit, einen Termin mit uns vereinbaren.

Ein persönliches Gespräch zum Entwicklungsstand Ihres Kindes findet einmal jährlich statt.  


Haben Sie Fragen, Ängste, Sorgen, ist Ihnen etwas unklar? Nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf, sprechen Sie uns frühzeitig an. So können wir gemeinsam am besten die Entwicklung ihrer Kinder begleiten und fördern.

 

Wir freuen uns auf eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschen uns allen eine schöne und ereignisreiche Zeit in der KTP Kinder(t)raum44.

 

Finanzierung

Kindertagespflege ist gutscheinfinanziert. 

Kinderschutzkonzept

1. Einleitung

 

Wir, Astrid Gehler und Olga Defer, tragen als Tagespflegepersonen für Kinder unter drei Jahren eine besondere Verantwortung für das Wohlergehen, die Sicherheit und den Schutz der uns anvertrauten Kinder. Dieses Kinderschutzkonzept dient uns als Handlungsleitfaden im Alltag, bei Unsicherheiten und im Verdachtsfall.

Wir stellen sicher, dass Kinderschutz in unserer Kindertagespflege konsequent gelebt wird. Dies geschieht durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen im Bereich Kinderschutz, zum Beispiel durch jährliche Schulungen und Fachvorträge. Auch kollegiale Beratung gehört zu unserem Arbeitsalltag. Fallbesprechungen oder Netzwerkarbeit  zu anderen Fachstellen sind Teil unserer Arbeit. 

Darüber hinaus arbeiten wir eng mit dem Jugendamt und Fachberatungsstellen zusammen, beispielsweise im Rahmen von Netzwerktreffen oder bei Fragen zu besonderen Situationen. 

Wir erfassen durch gezielte Beobachtungen der Kinder und unterstützen sie durch geregelte Abläufe. Wir dokumentieren Entwicklungsschritte regelmäßig und suchen frühzeitig das Gespräch mit den Eltern, wenn uns Auffälligkeiten im Verhalten oder in der Entwicklung eines Kindes auffallen.

 

2.  Pädagogische Haltung/ unser Bild vom Kind und Qualifikation

 

Wir sehen jedes Kind als eigenständige, autonome Persönlichkeit mit dem Recht auf Schutz, Bildung, Beteiligung und Gleichbehandlung – unabhängig von Herkunft, Entwicklungsstand, Haut- oder Haarfarbe, Religion oder Beeinträchtigung.

Wir achten die Einzigartigkeit jedes Kindes und gestalten eine Umgebung, in der Vielfalt sichtbar und selbstverständlich gelebt wird.

In unserer Kindertagespflege finden sich z.B.:

  • Bilderbücher, in denen Kinder verschiedener Kulturen und Hautfarben abgebildet sind.
  • Puppen mit unterschiedlichen Hauttönen und Geschlecht.
  • Materialien, die ein realitätsnahes und wertschätzendes Weltbild vermitteln.
  • Feste und Bräuche aus verschiedenen Kulturen, die wir gemeinsam kennenlernen und kindgerecht umsetzen – z.B. Ramadan, Masleniza oder andere Feierlichkeiten, die den Kindern aus ihren Familien bekannt sind.

Diese Vielfalt spiegelt sich bewusst in unserer Alltagsgestaltung wider und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Wir achten darauf, unterschiedliche kulturelle Hintergründe in Liedern, Büchern und Festen sichtbar zu machen. Die Kinder sollen von Anfang Vielfalt als Bereicherung sehen.

Astrid ist Fachkraft für Integration, wodurch wir über besondere Kompetenzen im Umgang mit Kindern mit erhöhtem Unterstützungsbedarf verfügen. Dies zeigt sich zum Beispiel darin, dass sie individuelle Entwicklungspläne erstellt, gezielte Fördermaterialien einsetzt und Eltern in Gesprächen über den Entwicklungsstand und Fördermöglichkeiten eingebunden werden.

Olga war viele Jahre als Erzieherin und später als Kitaleitung in einer multikulturellen Kindertageseinrichtung tätig und bringt umfangreiche Erfahrung im Umgang mit Menschen aus verschiedenen Kulturen mit. Diese Erfahrungen fließen in unsere Arbeit ein, indem wir kultursensible Rituale in den Alltag integrieren – zum Beispiel Begrüßungslieder in verschiedenen Sprachen und die Eingewöhnung individuell und kultursensibel gestalten. Dabei berücksichtigen wir die Werte, Traditionen und Erziehungsgewohnheiten der Familien und tauschen uns eng mit den Eltern aus, um den Übergang für das Kind so sanft wie möglich zu gestalten.

Die Eltern werden aktiv in unsere Arbeit einbezogen. Dies geschieht durch regelmäßige Entwicklungsgespräche und kurze Tür-und-Angel-Gespräche im Alltag. Auf diese Weise bleiben Eltern über den Entwicklungsstand und das Wohlbefinden ihres Kindes informiert und erleben sich als wichtiger Teil der Erziehungspartnerschaft.

Als Team arbeiten wir partnerschaftlich und reflektiert zusammen. Wir überprüfen unser pädagogisches Handeln bei Bedarf und tauschen uns insbesondere während der Ruhezeiten am Mittag über den Vormittag aus. So können Beobachtungen, Konflikte oder besondere Situationen direkt besprochen und Lösungsstrategien entwickelt werden. Bei Bedarf nutzen wir kollegiale Beratung in unseren Vernetzungsgruppen, um uns gegenseitig zu unterstützen.

Darüber hinaus planen wir jährlich die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen ein, zum Beispiel zu den Themen Kinderschutz, Vielfalt und Inklusion  und planen weitere fachliche Qualifizierungen. Neue Erkenntnisse aus fachspezifischen Artikeln fließen unmittelbar in unsere pädagogische Arbeit ein und tragen dazu bei, dass wir unsere Kinder bestmöglich begleiten können.

 

3. Gesetzliche Grundlagen

                          

Der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung ist gesetzlich im §8a SGB VIII (Sozialgesetzbuch – Achtes Buch) geregelt. Er verpflichtet insbesondere Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen zur Wahrnehmung des Kindeswohls und zur aktiven Mitwirkung im Kinderschutz.

Als Kindertagespflegepersonen sind wir verpflichtet, Anhaltspunkte für eine mögliche Kindeswohlgefährdung wahrzunehmen und entsprechend zu handeln. 

Wird ein Gefährdungsrisiko erkannt, ziehen wir eine insoweit erfahrene Fachkraft zum Kinderschutz hinzu und beziehen – sofern notwendig – auch die Erziehungsberechtigten sowie das Jugendamt in die Klärung und den weiteren Verlauf mit ein. Diese Vorgehensweise entspricht dem berlinweit einheitlichen Verfahren zum Kinderschutz.

Wir haben verbindlich vereinbart und zugesagt, dass wir die Verpflichtung aus dem SGB VIII auf der Grundlage des einheitlichen Verfahrens in Berlin umsetzen werden. Unser Ziel ist es, das körperliche, emotionale und soziale Wohl der Kinder sicherzustellen.

Gleichzeitig gestalten wir unsere Kindertagespflegestelle so, dass sich Kinder sicher und geschützt fühlen können. Dazu gehören pädagogische Haltungen ebenso wie rechtliche und organisatorische Maßnahmen, die im Folgenden weiter ausgeführt werden.

Die nachfolgenden Bausteine beschreiben unsere Maßnahmen zum institutionellen Kinderschutz innerhalb der Kindertagespflege „Kinder(t)raum44“. Sie sollen verdeutlichen, wie wir einen „sicheren Ort für Kinder“ schaffen und erhalten wollen.

 

§ 8a SGB VIII – Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung

  • Verpflichtung zur Einschätzung einer Gefährdung, ggf. unter Hinzuziehung einer „insoweit erfahrenen Fachkraft“, Meldung an das Jugendamt bei Gefahr im Verzug (siehe Ablaufverfahren auf Seite 6).

 

§ 72a SGB VIII – Tätigkeitsausschluss einschlägig vorbestrafter Personen

  • Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses für alle Betreuungspersonen.

 

 

 

§ 43 SGB VIII – Förderung in Kindertagespflege

  • Erlaubnis zur Tagespflege nur bei persönlicher, fachlicher und gesundheitlicher Eignung.

 

Landesrecht Berlin

 

Berliner Kinderschutzgesetz (KiSchG BE 

  • Verpflichtet Betreuungseinrichtungen zur Umsetzung von Schutzkonzepten, Beschwerdemöglichkeiten für Kinder und Beteiligung von Eltern.

 

Kindertagespflegeverordnung Berlin (VOKitaFöG)

  • Vorgaben zur Qualifikation, Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und Teilnahme an Schulungen.

 

Kooperationsvereinbarungen mit Jugendämtern

  • Regeln Informationspflichten, Gefährdungseinschätzung, Zusammenarbeit mit Fachberatung.

 

4. Kinderrechte und ihre Umsetzung in der Kindertagespflege Kinder(t)raum44

 

Recht auf Gleichheit

Alle Kinder sind bei uns willkommen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Sprache oder Hautfarbe. Vielfalt wird bewusst gelebt, zum Beispiel durch Bücher, Puppen und Feste aus verschiedenen Kulturen (z. B. Ramadan, Weihnachten, Laternenfest). Wir greifen dabei die Feste auf, die gerade für unsere Familien aktuell sind, und orientieren uns an deren Kultur. Eltern werden aktiv eingebunden: Sie kochen für uns landestypische Gerichte, erzählen von den Traditionen ihres Festes oder helfen bei der Dekoration. So lernen die Kinder die Vielfalt von Kulturen unmittelbar kennen und erleben sie als Bereicherung.

 

Recht auf Gesundheit und Geborgenheit

Wir schaffen eine Umgebung, in der die Kinder sich sicher und wohlfühlen. Dafür kommen wir vor Schichtbeginn etwa 20 Minuten früher, um die Räume vorzubereiten. Besonders in der dunklen und kalten Jahreszeit sorgen wir mit Lichtern und Lichterketten für eine warme und geborgene Atmosphäre. Die Räume werden vor Ankunft der Kinder erwärmt, und täglich werden frische Obst- und Gemüseteller vorbereitet. So starten die Kinder in einen liebevoll gestalteten Tag, der sowohl Geborgenheit als auch Gesundheit fördert.

Ebenso legen wir großen Wert auf Hygiene. Vor dem Verlassen der Kindertagespflege wird täglich alles gründlich gereinigt und ordentlich hinterlassen, sodass die Kinder am nächsten Tag in sauberen Räumen ankommen können.

 

Recht auf Bildung

Wir fördern die Kinder entsprechend ihres individuellen Entwicklungsstandes und achten dabei auf ihre persönlichen Interessen. Durch aufmerksame Beobachtung erkennen wir, womit sich jedes Kind besonders gern beschäftigt, und stellen gezielt Materialien zur Verfügung, die seine Entwicklung unterstützen.

Dabei setzen wir bewusst auf nachhaltige Materialien sowie auf selbstgemachte Lernspiele, die wir individuell an die Bedürfnisse der Kinder anpassen. So entstehen kreative Lernmöglichkeiten, die ressourcenschonend und zugleich kindgerecht sind.

Um unsere Arbeit in diesem Bereich weiterzuentwickeln, nimmt Olga an einer Fortbildung zum Thema „Nachhaltige Kindertagespflege“ teil. Die dort gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in unsere Praxis ein und helfen uns, die Kinder noch gezielter und umweltbewusster zu fördern.

 

Recht auf Spiel und Freizeit

Spiel und Ruhezeiten sind ein fester Bestandteil unseres Tagesablaufs. Dabei orientieren wir uns am Rhythmus und den Bedürfnissen der Kinder. Jedes Kind kann selbst entscheiden, wo es spielen möchte, mit wem es spielt oder ob es lieber alleine beschäftigt sein mag.

Wir beobachten aufmerksam, wann ein Kind sein freies Spiel beendet, und greifen diesen Moment auf, um gemeinsam zu entscheiden, was als Nächstes folgt. So fragen wir die Kinder beispielsweise, wer nach draußen gehen möchte, und lassen sie aktiv mitbestimmen.

Auf diese Weise erleben die Kinder, dass ihre Signale wahrgenommen werden, und sie lernen, ihren Alltag selbst mitzugestalten. Das freie Spiel wird so zu einem wichtigen Raum für Selbstbestimmung, Kreativität und soziale Erfahrungen.

 

Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung

Kinder dürfen bei uns ihre Bedürfnisse äußern, ihre Meinung sagen und werden dabei ernst genommen. Um dies auch Kindern zu ermöglichen, die noch nicht oder nur wenig sprechen können, setzen wir gezielt Projekte wie „Gefühle“ ein. Dabei arbeiten wir mit Bildkarten, auf denen unterschiedliche Emotionen dargestellt sind. So können die Kinder durch Zeigen mitteilen, wie sie sich fühlen.

Uns ist wichtig, dass die Kinder erfahren: Jedes Gefühl hat seine Berechtigung und es ist in Ordnung, sich unterschiedlich zu fühlen. Wir begleiten diesen Prozess sprachlich, indem wir die passenden Begriffe nennen und damit den Wortschatz der Kinder erweitern. Auf diese Weise lernen die Kinder nicht nur, ihre Gefühle auszudrücken, sondern erfahren zugleich, dass ihre Meinung zählt und sie in Entscheidungen einbezogen werden.

Darüber hinaus gestalten wir Beteiligung auch im Alltag: Kinder dürfen zum Beispiel auswählen, welches Lied im Morgenkreis gesungen wird, den Tisch zum Frühstück decken oder entscheiden, welche Erzieherin sie wickeln soll. So erleben sie frühzeitig Selbstbestimmung und werden gestärkt, ihre Bedürfnisse klar zu äußern.

 

Recht auf Schutz vor Gewalt

Wir achten auf eine gewaltfreie, empathische und achtsame Begleitung der Kinder. Körperliche und seelische Unversehrtheit haben für uns oberste Priorität. Deshalb schaffen wir einen Rahmen, in dem die Kinder sich sicher fühlen und wissen, dass ihre Gefühle respektiert werden.

 

Wenn ein Kind traurig ist, weil es ein Spielzeug abgeben musste, trösten wir es ohne zu werten und benennen seine Gefühle. So erlebt das Kind, dass sein Empfinden ernst genommen wird und es in seiner Situation nicht allein bleibt.

Konflikte zwischen Kindern begleiten wir aktiv. Statt zu bestrafen, helfen wir den Kindern, ihre Bedürfnisse auszudrücken und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Wenn zwei Kinder beispielsweise um ein Spielzeug streiten, unterstützen wir sie dabei, abwechselnd zu spielen oder gemeinsam eine Alternative zu finden. Auf diese Weise lernen die Kinder, Konflikte konstruktiv und gewaltfrei zu bewältigen.

Wir verstehen Kinderschutz als einen kontinuierlichen Prozess. Deshalb reflektieren wir regelmäßig unser pädagogisches Handeln, bilden uns fort und nutzen Fachberatung, um Kinder in ihrer Entwicklung sicher und respektvoll zu begleiten. Welche Fort- und Weiterbildungen wir nutzen, entscheiden wir gemeinsam – orientiert am aktuellen Bedarf und an unseren fachlichen Interessen.

 

Recht auf elterliche Fürsorge

Die Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen für ihre Kinder, und wir verstehen uns als ergänzende Begleiterinnen im Alltag. Deshalb legen wir großen Wert auf eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Bereits vor der Eingewöhnung führen wir – Astrid und Olga – gemeinsam mit den Eltern ein ausführliches Vorgespräch. Dabei werden die individuellen Bedürfnisse, Gewohnheiten und Besonderheiten des Kindes besprochen. Zusätzlich füllen die Eltern Aufnahmebögen aus, in denen alle wichtigen Informationen schriftlich festgehalten werden. So können wir von Anfang an gezielt auf das Kind eingehen und eine behutsame Eingewöhnung gestalten.

Wir geben Eltern regelmäßig Einblicke in die Entwicklung und das Wohlbefinden ihres Kindes. Dies geschieht durch kurze Tür-und-Angel-Gespräche beim Bringen und Abholen, in denen wir Beobachtungen aus dem Alltag weitergeben oder aktuelle Themen ansprechen. Zusätzlich führen wir geplante Entwicklungsgespräche, in denen wir anhand unserer Beobachtungen Entwicklungsfortschritte, Interessen und mögliche Förderbedarfe besprechen.

Auch digitale Wege nutzen wir, um Eltern einzubeziehen und zu informieren. Über unsere Webseite können sich Familien bereits vorab darüber informieren, wie unsere Kindertagespflege arbeitet. Zudem stellen wir auf Instagram Einblicke in unseren Tagesablauf bereit, sodass Eltern ihren Alltag transparenter miterleben können.

 

 

 

Recht auf Schutz der Privatsphäre und Würde

Pflegesituationen werden mit Respekt gestaltet, Rückzugsmöglichkeiten sind gegeben.

 

Recht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht

Kinder aus belasteten Situationen finden bei uns einen sicheren Ort mit stabilen Bezugspersonen.

 

Recht auf besondere Förderung bei Behinderung

Astrid ist Fachkraft für Integration. Kinder mit Förderbedarf werden individuell begleitet.

 

 

5. Kinderschutz durch Struktur, Achtsamkeit und Beteiligung

 

In unserer Kindertagespflege Kinder(t)raum44 legen wir großen Wert auf präventive Maßnahmen, um Kinder zuverlässig vor Vernachlässigung, Übergriffen und struktureller Gewalt zu schützen. Unser Ziel ist ein sicherer, achtsamer und kindgerechter Alltag, in dem die Kinder sich geborgen fühlen und ihre Rechte geachtet werden.

Ein strukturierter Tagesablauf mit wiederkehrenden Ritualen gibt den Kindern Sicherheit und Orientierung. Dazu gehören der tägliche Morgenkreis, in dem die Kinder Lieder auswählen oder Themen vorschlagen können, die gemeinsame Obstpause und feste Schlafrituale, wie ein immer wiederkehrendes Lied zur Mittagsruhe. Durch diese Abläufe erleben die Kinder Verlässlichkeit und zugleich Selbstwirksamkeit, da sie aktiv mitgestalten können.

Pflegesituationen wie Wickeln oder Umziehen gestalten wir stets einfühlsam, sprachlich begleitet und transparent. Wir erklären den Kindern, was wir tun („Ich ziehe dir jetzt die Jacke aus“) und achten aufmerksam auf ihre Signale. Körperkontakt erfolgt ausschließlich aus pflegerischen oder tröstenden Gründen – und nur dann, wenn das Kind ihn zulässt. Wir fragen nach oder sichern uns durch Blickkontakt ab, ob Nähe erwünscht ist. Kein Kind wird jemals zu Körperkontakt gezwungen.

Die Intimsphäre der Kinder hat für uns oberste Priorität. Im Bad klopfen wir beispielsweise immer an, bevor wir eintreten, wenn ein Kind die Toilette benutzt. Wir ermöglichen den Kindern Privatsphäre, wann immer sie diese einfordern. Der Wickelbereich ist bewusst offen und einsehbar gestaltet, um unbemerkte Situationen zu vermeiden. In heiklen Situationen wenden wir nach Möglichkeit das Zwei-Personen-Prinzip an. Fensterfolien verhindern das Einsehen des Wickelbereiches von draußen. 

Damit die Kinder sich frei und sicher bewegen können, überprüfen wir unsere Räume regelmäßig auf mögliche Gefahrenquellen. Dazu gehören gesicherte Fenster und Steckdosen, kindersichere Schränke, verschlossene Reinigungsmittel sowie abgesperrte Zugänge zu Küche oder Fluren, wenn dies erforderlich ist. Diese Sicherheits-Checks erfolgen in festgelegten Abständen und nach Bedarf.

Als Team arbeiten wir partnerschaftlich und reflektiert. Während der Mittagsruhe nutzen wir die Zeit, um Beobachtungen zu besprechen und besondere Situationen auszuwerten. Wir entlasten uns gegenseitig, indem wir Aufgaben flexibel aufteilen – zum Beispiel übernimmt eine das Wickeln, während die andere sich um die Essensvorbereitung kümmert, oder eine begleitet ein Kind beim Trösten, während die andere die Gruppe im Blick behält. Bei emotional herausfordernden Situationen sprechen wir offen miteinander, um Überforderung vorzubeugen, und geben uns gegenseitig Rückmeldung. So stellen wir sicher, dass immer beide Pädagoginnen präsent, handlungsfähig und zuverlässig im Kinderschutzauftrag sind. Wenn wir selbst an Grenzen stoßen, ziehen wir Fachberatungsstellen oder das Jugendamt hinzu, insbesondere für die Bearbeitung von Einzelfällen.

Die Beteiligung der Kinder ist ein zentrales Element unseres pädagogischen Handelns. Sie dürfen im Morgenkreis Lieder auswählen, den Frühstückstisch decken oder entscheiden, mit wem und wo sie spielen möchten. Auch bei der Wickelsituation können sie bestimmen, welche von uns sie begleiten soll. Mit Hilfe von Bildkarten haben auch nichtsprechende Kinder die Möglichkeit, ihre Gefühle auszudrücken. Wir begleiten dies sprachlich und vermitteln den Kindern, dass jedes Gefühl seine Berechtigung hat. So lernen sie, ihre Grenzen zu benennen und erleben, dass diese respektiert werden.

 

6. Beteiligung und Beschwerdemöglichkeiten für Kinder U3

 

Auch kleine Kinder haben ein Recht auf Gehör. Wir ermöglichen das durch:

  • Wahrnehmung nonverbaler Signale (Weinen, Rückzug, Unruhe, Aggression).
  • Einsatz von Bildern, Symbolen oder Gesten, um Beschwerden oder Bedürfnisse zu äußern.
  • Einfache Sprache zur Benennung von Rechten („Du darfst Nein sagen“, „Ich möchte das nicht“).
  • Vertraute Bezugspersonen und wiederkehrende Rituale als sichere Basis.
  • Direkte Gesprächsmöglichkeiten mit beiden Betreuungspersonen.
  • Möglichkeit, ein Elterngespräch mit neutraler Begleitung (z.B. Fachberatung) zu führen.

 

7. Zusammenarbeit mit Eltern

 

  • Offene Kommunikation über Entwicklung, Verhalten und Auffälligkeiten.
  • Einbeziehung der Eltern bei Unsicherheiten, sofern keine akute Gefährdung besteht.
  • Eltern erhalten Informationen über das Schutzkonzept sowie relevante Kontakte (Aushang in der Einrichtung).

8. Vorgehen im Verdachtsfall

 

Im Falle möglicher Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung handeln wir nach einem festen Verfahren gemäß § 8a SGB VIII. Auffälligkeiten werden sachlich, neutral und schriftlich dokumentiert, ohne eine Diagnose zu stellen. Entscheidend sind die Fragen: Was ist passiert? Wann? Wer war beteiligt?

Beispielsweise notieren wir schriftlich, wenn ein Kind regelmäßig mit blauen Flecken kommt, die nicht altersgerecht erklärbar sind, oder wenn auffällige Veränderungen im Verhalten auftreten (z. B. Rückzug, starke Ängste, auffällige Aggressionen). Die Dokumentationen werden zeitversetzt ein zweites Mal gelesen, um mit Abstand zu reflektieren, ob die Situation weiterhin so bewertet wird.

Im Team (Astrid und Olga) findet anschließend ein Austausch statt, meist in der Mittagsruhe, wenn die Kinder schlafen. Dabei überlegen wir gemeinsam, ob weiterer Handlungsbedarf besteht. Sollte Unsicherheit bleiben, ziehen wir eine „insoweit erfahrene Fachkraft“ (ISEF) hinzu, bevor weitere Schritte geplant werden.

Sofern keine akute Gefährdung vorliegt, suchen wir ein einfühlsames und wertschätzendes Gespräch mit den Eltern, um die Situation zu klären. Dabei achten wir bewusst auf eine offene Haltung ohne Vorverurteilung.

Ein Beispiel: Wenn ein Kind immer wieder mit ungewaschener Kleidung kommt, sprechen wir die Eltern zunächst sensibel darauf an, ob Unterstützung benötigt wird, bevor wir weitere Maßnahmen ergreifen.

Liegt jedoch ein begründeter Verdacht oder akute Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit des Kindes vor, informieren wir sofort das zuständige Jugendamt und ziehen bei Bedarf Polizei oder Notdienst hinzu.

 

9. Notfall- und Beratungsstellen in Berlin

 

(Diese Kontakte stehen Tagespflegepersonen zur Verfügung, wenn sie Rat oder Hilfe benötigen – auch anonym.)

 

  • „Kind im Blick“ – SKF Berlin

Familienberatung im Rahmen eines nachhaltigen Opferschutzes für Kinder, die häusliche Gewalt miterleben mussten.

 

 

  • EJF – Kind im Zentrum (KiZ)

Beratung und Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Familien in Krisensituationen.

  • Kapweg 4, 13405 Berlin 
  • Tel.: (030) 282 8077
  • www.ejf.de

 

 

  • Kinderschutz & Fachberatung
    • Kinderschutz-Hotline Pankow
    • Tel: (030) 90295-5555
    • Mo–Fr 8:00–18:00 Uhr

 

 

  • Berliner Kinderschutz-Hotline (für alle Bezirke)
    • Tel: 030 / 61 00 66
    • Rund um die Uhr erreichbar (24/7)

 

 

 

 

  • Berliner Krisendienst
    • Tel: 030 / 390 63 00
    • Mo–Fr 16–24 Uhr, Wochenende/Feiertage 24h

 

 

  • Notrufnummern
    • Polizei: 110
    • Feuerwehr/Rettungsdienst: 112
    • Giftnotruf Berlin: 030 / 19240

 

 

  • Elternberatung & Hilfe

Nummer gegen Kummer (Elterntelefon):

  • Tel: 0800 / 111 0 550
  • Mo–Fr 9–17 Uhr, Di & Do bis 19 Uhr

 

10. Evaluation und Weiterentwicklung

 

Wir überprüfen unser Kinderschutzkonzept mindestens einmal jährlich und bei Bedarf (z.B. nach Vorfällen oder neuen gesetzlichen Anforderungen). Dazu gehören:

  • Rücksprache mit der Fachberatung
  • Reflexionsgespräche im Team
  • Feedback von Eltern
  • Dokumentation von Veränderungen oder neuen Maßnahmen

 

Ich erfahre von dir, wer ich bin.

Ich erfahre von dir, wer ich bin. In deinen Augen sehe ich mich widergespiegelt.

Aus deiner Stimme höre ich, wie du mich siehst.

Du bist der Spiegel, in den ich blicke und der das Bild meiner selbst formt.

Ich spüre, wie du mich hältst

und durch deine Berührungen fühle ich meine Gestalt, meine Form.

Und wenn mir gefällt, was ich sehe,

in deinen Augen, in deiner Stimme, in deiner Berührung,

antwortet mein Herz und öffnet sich.

Und während es sich immer weiter öffnet, wächst es und wächst es,

bis ich mich eigenständig erkenne.

Dieses eigenständige Selbst - wiederum - kann dir die Liebe erwidern.

Weil du mich gelehrt hast, wer ich bin und dass ich geliebt werde.

 

Polly Elam